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Freiwilligendienste unterscheiden sich nicht unbedingt grundlegend von einem Praktikum im Ausland. Zumeist jedoch verbindet man damit soziale oder ökologische Projekte weltweit, die zum Gemeinwohl beitragen. Äußerst bekannte Dienste sind das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Das Freiwillige Soziale Jahr gibt es seit 1964, das Freiwillige Ökologische Jahr seit 1993. Im Jahr 2006 lag die Gesamtzahl der Jugendlichen, die sich für ein FSJ oder FÖJ entschieden haben bei 15.600. 1993 waren es gerade mal 7.100 Teilnehmer. Der Vorteil von FSJ und FÖJ im Vergleich zu einigen über Agenturen angebotenen Freiwilligendiensten ist, dass sie vom Bund gefördert werden. Jugendliche gehen mit den Trägern ein Vertragsverhältnis ein, so dass ein Versicherungsschutz sowie die Begleitung durch erfahrene Pädagogen gewährleistet sein sollte.
Bei Vermittlungsagenturen tragen die Teilnehmer meist selbst die Kosten und es ist nicht selten verpflichtend, im Vorfeld einen Sprachkurs zu belegen. Die Bandbreite der Einsatzbereiche ist sehr groß, so dass Entwicklungs- und Friedensdienste genauso möglich sind wie eine Arbeit im ökologischen Bereich
Egal, für welche Form des Freiwilligendienstes man sich entscheidet, der Hauptantrieb sollte sein, aus freien Stücken anderen zu helfen. Dies kann dann auf unterschiedlichste Art und Weise geschehen:
In Chile in einem Kinderheim arbeiten, Denkmalpflege in Polen betreiben, Spaziergänge mit alten Menschen in Frankreich machen, irgendwo auf der Welt in einem Sportverein Kids das Fußballspielen beibringen oder zusammen mit Behinderten zu musizieren - dies ist nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten.
(Anerkannte Kriegsdienstverweigerer können anstelle des Zivildienstes den Anderen Dienst im Ausland (ADiA) ableisten.)
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