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Die asiatischen und afrikanischen Länder sind sicherlich derzeit noch Exoten im Bereich der Sprachreisen. Doch mehr und mehr Deutsche beginnen, sich zumindest Grundkenntnisse z.B. der Chinesischen oder Japanischen Sprache anzueignen, um sich im Berufsleben gegebenenfalls mit asiatischen Geschäftspartnern verständigen zu können. An deutschen Schulen werden mittlerweile wenn auch nur vereinzelt Arbeitsgemeinschaften in den genannten Sprachen angeboten. Mit einem Chinesen oder einem Japaner wird man sich nur nach jahrelanger Übung fließend unterhalten können. Einzelne Sprachbrocken oder das Wissen über bestimmte Gesten und Bräuche, die ein Sprachkurs ebenfalls vermitteln kann, erleichtern die interkulturelle Kommunikation jedoch schon sehr. Man muss vielleicht einfach die Angst vor den vielen fremden Zeichen verlieren, seine perfektionistischen Ansprüche herunterschrauben und den Flieger Richtung China, Japan oder Korea besteigen. Asien umfasst natürlich ebenso die arabische Welt und es gibt immer wieder deutsche Studierende, z.B. der Arabischstudien, die sich für eine Zeit lang an einer Hochschule im arabischen Raum einschreiben, um einen Sprachkurs zu belegen.
Auf dem afrikanischen Kontinent kann man derzeit vor allem Sprachreisen nach Südafrika machen, um seine Englischkenntnisse zu verbessern. Gut 2% aller deutschen Sprachkursteilnehmer 2005 buchten laut dem Fachverband deutscher Sprachreiseveranstalter (FDSV) ein Programm an der Südspitze Afrikas. Die Mehrzahl der Kurse wird in oder bei Kapstadt angeboten, wobei die Region um das Kap der guten Hoffnung zu Ausflügen einlädt. Je nachdem wie frei man sich als Sprachreiseteilnehmer bewegt, wird man auf große soziale Gefälle und Armut in den Townships treffen. Obwohl es die Apartheid offiziell nicht mehr gibt, leben weiße und dunkelhäutige Südafrikaner meist in getrennten Wohngegenden.
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