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Englischsprachige Länder in Europa führen mit Abstand die deutsche Beliebtheitsskala der Sprachreiseziele an. Auf den folgenden Plätzen stehen jedoch wenn auch abgeschlagen die USA und Kanada. Laut Fachverband deutscher Sprachreiseveranstalter (FDSJ) buchten im Jahr 2005 4,54% der Teilnehmer einen Kurs in den Vereinigten Staaten und 3,47% eine Sprachreise in Kanada. Aufgrund der langen und relativ teuren Anreise ist es durchaus sinnvoll, ein mehrwöchiges Programm zu wählen oder den Kurs mit einer Rundreise zu kombinieren. Gerade in den USA verbinden viele Kursteilnehmer die Sprachreise gern mit Urlaubsfeeling, so dass es nicht verwundert, dass Kalifornien ein beliebtes Ziel ist. Neben den klassischen Sprachkursanbietern und Sprachschulen, bieten oft auch Hochschulen Sprachkurse an. Vielleicht ein Grund, nicht unbedingt den Strand als wichtigstes Auswahlkriterium zu benennen? So mag z.B. Neuengland, die Wiege der Nation, mit seinen vielen renommierten Bildungseinrichtungen das Interesse wecken.
Nach Lateinamerika zieht es insbesondere Spanisch- und Portugiesischlerner, die für ihren Sprachkurs die typischen Touristenhochburgen in Europa meiden wollen und zumeist Abenteuerlust mitbringen. Kurse können mittlerweile in einer Vielzahl mittel- und südamerikanischer Länder gebucht werden. Hierzu gehören u.a. Mexiko, Kuba, Costa Rica, Ecuador, Bolivien, Argentinien oder Chile. Häufig dienen Sprachkurse in Lateinamerika der Vorbereitung auf ein Freiwilligenprojekt beispielsweise im sozialen Bereich oder im Bereich des Umweltschutzes.
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